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Greek And Swiss Animal Help (GASAH) | 7013 Domat/Ems |
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Tierschutz Schweiz


Information über neueste Tierschutzaktivitäten in der Schweiz

 

Der grösste Teil der wirklichen Notfälle haben natürlich auf Kos stattgefunden. Wir waren aber auch hier in der Schweiz sehr aktiv. Ich fasse mich kurz: Wir haben erfolgreich ein herrenloses, dehydriertes Katzenbaby plaziert und sterilisiert, welches auf der Maiensäss-Strasse in Domat/Ems ausgesetzt wurde. Wir haben zahlreiche Anrufe von Personen erhalten, die um Rat bezüglich Verhaltens­probleme von Schweizer  Hunden sowie um Tipps für deren Training und Erziehung baten. Durch Weitergabe unseres Wissens haben wir hoffentlich verhin­dert, dass einige Hunde in Tierheimen gelandet sind, weil die Besitzer nicht mehr mit ihnen zurechtgekommen sind. Häufig wa­ren die Probleme nicht so gross, und ein kleiner Ratschlag zur richtigen Zeit konnte den Besitzer davon abhalten, den Hund wegzugeben.

 

Einige Anrufe erhielten wir spät nachts, doch wir haben auch diese stets entge­gengenommen, ohne dafür eine Gegen­leistung zu verlangen. Wo ein Hund regelmässige Therapie oder Training be­nötigte, haben wir den Besitzer Experten oder Hundeschulen emp­fohlen.

 

Ausserdem konnten wir indirekt Schweizer Hunde in Tierheimen plazieren, da sich Leute mit uns in Ver­bindung gesetzt haben, weil sie einen Hund von uns wollten, als wir gerade keine zu vergeben hatten. Also haben wir diese Anfragen weitergeleitet. Dadurch haben wir Leute ermutigt, ein Tierheim zu be­su­chen, bevor sie zum Züchter ge­hen.

--> Weshalb kaufen, wenn herrenlose Hunde Hilfe brauchen?

 

Zunehmend erhalten wir auch Anrufe von Leuten, die lediglich einen Hund in Not adoptieren wollen. Dies finden wir sehr anregend, und wir können in jedem Fall Unterstützung bieten. In einem oder zwei Fällen erhielten wir Anfragen von Personen, die bewusst einem behinder­ten Hund helfen wollten.

 

Des Weiteren waren wir sehr beschäf­tigt, Leuten zu helfen. Wir hatten viele Anrufe von Touristen, entweder während ihrem Urlaub auf Kos oder während ihrer Rückkehr, die um Hilfe baten, weil sie Zeugen von Tier­quälerei geworden waren oder weil sie verhungernde oder verletzte Tiere ge­fun­den hatten.

 

Vielleicht war der glücklichste und zu­gleich aussergewöhnlichste Fall derje­ni­ge von Kosimo, einer streunen­den Ar­genti­nischen Dogge, die im Sep­tember 2006 vom Schweizer Urlauber Andreas Huck in einem skeletthaften Zustand gefunden wurde. Bei seiner Rückkehr in die Schweiz kontaktierte er GASAH, welche versprach, den Hund zu sterili­sie­ren und auf die Strasse zurück­zu­setzen. Ich wollte einen solch grossen Hund, der dann vielleicht sein Leben in einem Tierheim verbringen müsste, nicht importieren. Tierheime sollen eine vor­über­gehende Unterkunft für Tiere in Not und nicht dauerndes Asyl bieten.

Kosi­mo war wirklich riesig und deshalb einer der schwierigsten Hunde zu plazieren. Ich versprach, alles in die Wege zu lei­ten, da sie so sanft und lieb war.

Jeanne Isaac und ich suchten diesen Hund Tag und Nacht. Sogar um Mitter­nacht konnte man mich beo­bach­ten, wie ich vor dem Hotel wartete, wo Andreas die Dogge gesichtet hatte, und mit den Hotelbesitzern rätselte, wo sie sein könn­te. Doch nach Wochen war Kosimo immer noch nicht gefunden. Eines Tages erhielt ich dann unglaub­licher­weise einen Anruf von GASAH-Helfer Jim Skelley, der mir berichtete, dass er einen Hund am Flughafen ge­fun­den habe. Dieser habe sich in grosser Gefahr befunden, weshalb er ihn zu sich nach Hause genommen habe, zumin­dest für ein paar Tage, um ihn zu unter­suchen. Ich war zu dieser Zeit auf Kos und besuchte Jim, um mit ihm zu plau­dern, als ich in seinem Gar­ten Kosimo sah! Ich konnte es kaum fassen, denn wir befanden uns 20 Kilo­meter weit von dem Ort, wo sie zuletzt gesehen wurde. Ich war überglücklich!

 Die nächsten Wochen wurden an Kosimo Verhaltenstests durchgeführt, und wir starteten das Immunisations­pro­gramm, da wir in der Zwischenzeit Andre­as dazu auffordern konnten, für den Hund ein Zuhause zu finden. Er war dabei erfolgreich. Ich wollte den Hund nur retten, wenn er all die Verhaltens­tests bestand, frei von irgendwelchen Krankheiten sowie sterilisiert war und ein gutes Zuhause hatte, wo er hinge­bracht werden konnte. Alles ging gut, und zu unserem Erstaunen fanden wir rein zufällig sogar einen Flugpaten. Unglaublich - was für ein Glückspilz dieser Hund doch war! Leider konnten wir Kosimo nicht sterilisieren, da sie vor dem Flug stark läufig war. Dies wird jedoch bald nachgeholt.

 

Kosimo führt nun ein glückliches Leben in ihrer eigenen "Oase", dank Andreas' Einsatz und der Hingabe von GASAH, ihr zu helfen. Was mich am meisten inspiriert hat, war ihre sanfte Art, wie wir dies bei allen griechi­schen Hunden beobachten. Wieder einmal ein riesiger Grieche, der denkt er sei ein Pudel! Somit ein wahrhaftig liebenswürdiger und völlig vertrauens­würdiger Riese, der durch eine unglaub­liche Verbindung von Zufällen gerettet wurde. In einem solchen Zustand, wie Andreas sie vorgefunden hatte, hätte sie den Winter ohne Hilfe nie überlebt, ge­schweige denn die zu erwartende Träch­tigkeit.

 

Erneut wurde ein Leben gerettet. Un­glaubliche Teamarbeit von allen Seiten in der Schweiz und auf Kos.

 

Planen Sie Ferien auf Kos? Rufen Sie uns bitte an, wir können immer Hilfe mit dem Transport gebrauchen!

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