Die Situation der Kühe von Kos

Vorstandsmitglied Simona Eicke leitet das Kuhprojekt. Unser Ziel ist es, das Leben der Kühe auf Kos zu verbessern, so dass sie auf der Weide frei laufen können und immer Zugang zu frischem Wasser haben.



Hoftiermissbrauch - was tun?

 

 

 

1.            Wenn Sie Nutztiermissbrauch auf Kos sehen (z. B. Kühe ohne Zugang zu Schatten oder Wasser), machen Sie ein Foto von der Ohrmarke der Kuh (mit beiden Nummern). Bitte notieren Sie auch den genauen Standort. Wenn Sie Tiere ohne Ohrmarken sehen, ist dies ebenfalls illegal.  Notieren Sie sich den genauen Standort.

 

 

 

2.            Bitten Sie entweder den Hotelbesitzer um einen Besuch und veranlassen Sie ihn, das Landwirtschaftsamt anzurufen (Tel: +30 224 205 7941). Die für den Tierschutz zuständige Person ist Herr Prekas, der staatliche Tierarzt. Ihr Hotelbesitzer sollte ihn darüber informieren, wo die Misshandlungen stattfinden und dass dies für uns alle, die wir die Tiere lieben, die diesen Planeten mit uns teilen, schockierend und bestürzend ist.

 

 

Eine alternative und möglicherweise effektivere Möglichkeit ist es, zum Landwirtschaftsamt zu gehen, das sich neben der Polizeistation in der Akti Miaouli in Kos-Stadt befindet (ein kleines Büro mit einer braunen Tür, das dem Meer zugewandt ist), um die Misshandlungen persönlich zu melden. Fragen Sie nach Herrn Prekas, der in der Lage sein wird, den Besitzer zu identifizieren, wenn Sie ein Foto des Schildes und/oder den Ort, den Sie notiert haben, haben. Er wird sich dann mit ihnen in Verbindung setzen.

 

 

 

3.            Bitte gehen Sie auf die Internetseite 'Cows of Kos' www.thepetitionsite.com/de-de/872/262/409/stop-the-suffering-of-the-cows-of-kos und unterschreiben Sie die Petition.

 

 

 

Das EU-Gesetz besagt eindeutig, dass Kühe 24 Stunden am Tag Zugang zu Schatten und Wasser haben müssen, und GASAH tut alles in seiner Macht, um diese Gesetze durchzusetzen. Wenn Sie auf irgendeine Form von Tierquälerei stossen, stellen Sie sicher, dass Ihr Hotelmanager weiss, dass Sie besorgt sind und dass diese Grausamkeit einen negativen Einfluss auf Ihren Urlaub hat und auf jede Empfehlung, die Sie an andere weitergeben könnten. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig auf Kos und je mehr Urlauber ihre Besorgnis um die Tiere kundtun, desto positiver wird der Effekt wahrscheinlich sein.

 

 

 

Im Namen der Tiere auf Kos, danke ich Ihnen für Ihre Hilfe!

 


Bitte unterstützen Sie das Hoftier-Projekt, um neue Solarzäune zu kaufen

Wir durften miterleben, was mehr Freiheit, immer Zugang zu Wasser und Schattenplätze für diese Kühe bedeutet.

Der durchschnittliche griechische Bauer steht unter grossem finanziellem Druck. Hinzu kommt eine tief in Mentalität und Tradition verwurzelte Einstellung gegenüber Tieren. Dies wirkt sich negativ auf die unschuldigen, durstigen, hungrigen, vergessenen und samtäugigen griechischen Kühe aus.

 

Wir müssen den Bauern einen Anreiz schaffen, damit sie bereit sind, die Haltung ihrer Tiere umzustellen. GASAH benötigt Spenden für die Zäune, damit sich die Kühe künftig frei auf einer Weide bewegen und ständigen Zugang zu Wasser und Schatten haben.

 

Als Gegenleistung muss der Bauer einige Bedingungen erfüllen: 

  • Die Tiere müssen immer Wasser zur Verfügung haben.
  • Auf der Weide muss es einen Schattenplatz haben.
  • Verletzte Tiere müssen medizinisch versorgt werden.
  • Die Tiere müssen mindestens neun Monate pro Jahr (je nach Witterung) in der Weidehaltung leben.

 

GASAH wird die Bauern motivieren. Nur mit den Bauern vor Ort können wir eine nachhaltige Verbesserung erzielen.


Bitte spenden Sie. Wir brauchen mehr Zäune. Wir müssen die Grundbedürfnisse dieser Tiere stillen: Wasser, Schatten, Futter und Freiheit. Bitte helfen Sie uns, ihnen zu helfen.


  • Wenn wir nicht helfen, werden die Kühe diesen Sommer wieder Temperaturen bis 38°C erdulden müssen. Dies verursacht einen Dauerhitzestress.
  • Bei dieser Hitze braucht eine Kuh bis zu 140 Liter Wasser pro Tag. Auf Kos bekommen sie ein bis zwei Eimer voll.
  • Die Kühe sind an einer Verankerung im Boden festgebunden und können sich keine Schattenplätze suchen.
  • Die Kühe mit Verletzungen oder Klauenproblemen werden nicht tierärztlich versorgt und erleiden grosse Schmerzen.

Gab es je einen besseren Grund Vegetarier zu sein als ein Bild wie dieses? Die Kuh lebt in ewiger Dunkelheit, liegt in ihrem eigenen Urin und Dung, nur um schlussendlich für unsere Gaumenfreude geschlachtet zu werden – wir bringen ihr wenigstens etwas Wasser. Sie ist nur ein Beispiel von unzähligen fühlenden Lebewesen die wissentlich missbraucht werden. In Griechenland sind die Zustände besonders schlimm.

Welch besserer Grund, Vegetarier zu sein!

Das vegetarische Restaurant Hiltl öffnet in Zürich die erste vegetarische Metzgerei der Schweiz. Tatar, Bratwurst, Cervelat, Cordon bleu, Gschnätzletes über the Theke. „Beim Tatar hätten selbst schon Gastronomen gerätselt, ob dieses wirklich ohne Fleisch zubereitet sei“!