Deshalb unterstützen wir

"Der Mensch ist das einzige Wesen, das errötet - 
beziehungweise dies nötig hat."

(Mark Twain)

Teddy - August 2016

Neuster Tierschutzfall. GASAH hat die Polizei alarmiert und der Besitzer wurde verhaftet und wird angezeigt werden. Dies ist ein schwerwiegender Fall von Tierquälerei und Verwahrlosung.

 

Dieser arme Labrador ist kaum als Hund zu erkennen: ernsthafte Mangelernährung, starke Ohrenentzündungen, voll von Eiter, Haut so schwach, keine Elastizität mehr – hängt nur noch runter, gravierender Fall einer lange unbehandelten Dermatitis, Gelenke durch Kratzen entzündet, starker Haarverlust auf Grund Mangelernährung, voll von Parasiten, schleimiges Trinkwasser, liegt in eigenem Kot an einer Kette. 

 

Gleichzeitig ein sauberer und gepflegter Garten und Hauseingang mit Blumen!

DIES WIRD UND KANN NICHT STRAFLOS AKZEPTIERT WERDEN.

 

GASAH wird Teddy's Stimme sein; wir werden viel Arbeit haben,  diesen lieben Kerl wieder gesund zu kriegen, falls wir das schaffen. Er wird nun mit der besten Pflege in unserem Tierasyl versorgt.


22. August: Teddys Pflege beginnt regelmässig morgens mit medizinischen Bädern, gefolgt von Spaziergängen, die seine Muskeln aufbauen sollen, die er in seinem bisherigen Leben ohne Bewegung nicht bilden konnte. Er wurde gezwungen, in seinem eigenen Kot zu liegen, es war ein Leben im Dreck an einer kurzen Kette. Auch bekommt er jeden Tag Leber gegen seine Blutarmut, die durch jahrelange schlechte Ernährung und Vernachlässigung verursacht worden war.

Rufus

GASAH bringt Rufus in sein neues Zuhause. Das Waisenkind braucht ein Leben in einer Herde. Wir haben ihn davor bewahrt, geschlachtet zu werden und haben ihn während vieler Nächte mit der Milchflasche aufgezogen. Wir haben uns in ihn und seinen wundervollen Charakter verliebt. Jetzt, da er grösser ist, ist es Zeit, dass er ein neues Zuhause bekommt. Dass wir weiterhin regelmässig mit ihm Kontakt haben können, ist ein absoluter Traum für das GASAH Team. Wir von Stepping Stone freuen uns sehr für Rufus, der für immer ein Teil dieser wundervollen GASAH Familie und in unserem Herzen sein wird. Lang Lebe Schafbock Rufus!

Juli 2016

Hier sehen Sie, wo Ihre Spenden fliessen und wir benötigen diese dringend weiter! GASAH kann sich so dafür einsetzen, dass vernachlässigte Gesetze eingehalten werden, in einem Land mit einem schlechten Ruf, was die Tierhaltung betrifft. Wir arbeiten ruhig und gezielt, um diesen armen vernachlässigten Tieren zu helfen, und dies bedingt grosser Ausdauer in jeglicher Hinsicht. Unsere Hilfe auf Kos kommt vielen Tierarten zu Gute, am schwierigsten erweist sich jedoch die Einhaltung von Tierschutzgesetzen für die Nutztiere.  

GASAH arbeitet zusammen mit dem staatlichen Tierarzt, welcher hier zu einem traurigen Fall von Tiermisshandlung gerufen wurde.

Grace, September 2015

Gottseidank konnten wir dieses arme Geschöpf von seinen Qualen befreien und es in eine bessere Welt begleiten. Sie konnte nicht mal mehr stehen; viele Leute mussten auf der Strasse achtlos an ihr vorbeigegangen sein. Was für eine Schande! Wir werden dies vor Gericht bringen; wir kennen den Besitzer. Dies ist der Grund, warum wir Freiwillige hier sind, warum GASAH existiert, warum wir den Besitzer anklagen und warum wir so dringend eure finanzielle Unterstützung brauchen.

Der Anfang eines Tages......

Normal für Griechenland, aber doch nicht normal. So hat unser Tag begonnen, als wir dieses arme Geschöpf vom Strassenrand entfernten aus Respekt für ihr Leben, das so traurig endete.

"Normale" Tierhaltung auf Kos! Undenkbar in der Schweiz.

Djanga, gefunden 17. Juli 2014



Donnerstag, 17. Juli, hat uns wieder einmal gründlich herausgefordert. Wir waren auf dem Weg zurück von einer Besprechung mit Bauern, welche sich für unser Kuh-Projekt interessieren und hatten bereits wieder einen Notruf,  um einem Hund mit gebrochenem Bein erste Hilfe zu leisten, als wir durch den bis anhin in diesem Monat schlimmsten Notfall unterbrochen wurden. Djanga, wie wir die arme Seele tauften, wollte  gerade eine befahrene Hauptstrasse überqueren. Ich sah sofort, dass das zu einem Skelett abgemagerte Tier Hilfe brauchte und konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass sie überfahren wurde. Es gibt eben keine Zufälle!
Ich war schockiert, sprang aus dem Auto, stoppte den Verkehr, telefonierte um Unterstützung an die Auffangstation und den Transportbus,  und machte mich dann daran, mich dem verstörten Tier zu nähern und ihr Vertrauen zu gewinnen, damit ich sie einfangen könnte. Herzlichen Dank an die liebenswürdige Barbara, die mich in diesem Moment mit Futter zum Anlocken des Tieres unterstützte und mir spontan Hilfe anbot. Die junge Hündin war nicht nur bis auf die Knochen abgemagert sondern auch ganz ausgetrocknet, und ihr Körper war von unzähligen Zecken und Flöhen übersäht. Diese Parasiten saugten das schwache Tier komplett aus und entzog seinem Körper alle lebenswichtigen Vitalstoffe.
 
Hier sehen wir Djanga mit der freiwilligen Helferin Jess, die es ihr etwas bequemer macht. Ihr ganzer Körper war von Parasiten übersät, sie hatte Demodikose (eine von Milben verursachte Räude), ihre Ohren waren  infiziert, sie hatte Bindehautentzündung, war komplett ausgetrocknet und leidete unter schwerer Mangelernährung. Dies waren nur die augenfälligsten Probleme. Durch den von Milben verursachten Haarausfall leidete sie an Sonnenbrand, ihre Pfoten waren geschwollen und sie war  blutarm. Am Tag 1 verbrachten wir vier Stunden damit, die Zecken zu entfernen. Mit Unterstützung des lokalen Tierarztes haben wir alles getan, um sie zu retten.

Leider hat sich Djanga am 21. Juli  von uns verabschiedet und ist eingeschlafen, als wir ihren zerbrechlichen, knochigen Köper in ihren letzten Stunden sanft massierten. Ihr Tod war sehr friedlich und es war eine Ehre für uns, sie in ihren letzten Stunden zu begleiten.

Wir danken allen, die ihr Hoffnung geschickt haben. GASAH wird weitermachen, um sicherzustellen, dass es anderen nicht wie ihr geht, in ein Leben voller Leid und Vernachlässigung geboren zu werden.


Auch nach all den Jahren, in denen ich auf der Insel Kos Tierschutzarbeit betreibe, schockiert mich ein solcher Anblick noch immer zutiefst. Solche Fälle von kompletter Gleichgültigkeit und Vernachlässigung eines Tieres erfüllen mich mit Scham, der menschlichen Rasse anzugehGenau deshalb braucht es GASAH und unsere Tierstation auf Kos, unsere Arbeit wird hier ganz dringend benötigt! Unsere Erfahrung, Ausbildung und Freizeit soll diesen armen Seelen zugute kommen. Es ist unser grosses Privileg, ihnen beistehen zu dürfen, sie wenn möglich zu heilen und ihnen ihre Würde wieder zu geben. Und in den Fällen, wo dies nicht mehr möglich ist, sie mit Liebe und Zuneigung auf dem letzten Weg zu begleiten. Einmal mehr möchte ich deshalb allen, die uns finanziell, moralisch oder praktisch unterstützen bei dieser Aufgabe meinen wärmsten Dank aussprechen. Es sind Menschen, die fühlen wie wir, denen das Schicksal der Tiere nicht gleichgültig ist und die ihr Herz vor ihnen nicht verschliessen. Sie geben uns durch ihre Unterstützung Mut und Kraft und ermöglichen uns, die Arbeit kontinuierlich fortzusetzten und damit den schwächsten Kreaturen zu helfen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin, auch kleine Beträge bewirken viel.
Jetzt brauchen wir von euch allen liebende und kraftvolle Energie und Unterstützung. Ich habe das Gefühl, dass wir vielleicht gerade noch rechtzeitig zu Djanga gelangt sind, kurz bevor ihre lebenswichtigen Organe den Dienst versagt hätten. Sie ist jung und sie frisst und zeigt uns damit ihren Überlebenswillen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin, wenn nicht finanziell, mit guten Gedanken und Energie. Jede Hilfe ist willkommen.

 

Marion Jarvis, Präsidentin von GASAH, nimmt sich Djanga, der zum Skelett abgemagerten Hündin an. Um ihr Liebe zu geben, ihr Vertrauen zu gewinnen und das Versprechen einer besseren Zukunft.

Julie

Dieses Kätzchen war erst sieben Wochen alt und in einem Hotel zurückgelassen als GASAH Helfer es vor dem sicheren Tod retteten. Wir kümmerten uns während Wochen um das Tierchen und versorgten es mit den nötigen Schutzimpfungen.Dann platzierten wir es in einem liebevollen neuen Zuhause in Deutschland.

 

Hier sehen wir Julie, wie sie, der Armut entronnen, ihr neues Leben im Luxus geniesst, dank dem Einsatz von GASAH und der Unterstützung ihrer wunderbaren neuen Besitzer.


Hier sieht man Hündin Nicole mit ihren vielen Welpen. Sie wurden auf einem Hotelgelände in Marmari, Kos geboren, ohne Schutz oder Zukunftsaussichten und waren in grosser Gefahr, entsorgt zu werden. Cornelia aus Deutschland kontaktierte GASAH, worauf wir sofort zur Stelle waren um sie zu retten, da Cornelia versprochen hatte, allen ein Zuhause zu finden, wenn GASAH ihr helfen würde, und sie hielt ihr Wort. Cornelia kehrte nach Kos zurück, nachdem die Kleinen ihre Grundimmunisierung bekommen hatten und abgesetzt worden waren; zu diesem Zeitpunkt waren sie dann auch bereits gut sozialisiert. Cornelia vermitttelte sie alle an wunderschöne Plätze in der Nähe ihres Wohnortes in Deutschland. Auf dem Bild sieht man die Kleinen, bevor sie platziert wurden. Toller Einsatz Cornelia, du bist eine echte Tierfreundin!

Dieser arme Hund wurde im November 2013 gefunden. Er leidet unter demodex mange. GASAH versucht, ihm zu helfen und seinen Besitzer zu motivieren, sich in Zukunft besser um ihn zu kümmern.


Unerwünscht und deshalb dem Strassentod ausgesetzt. Können wir ihnen allen zu Hilfe kommen? Leider nicht. Es ist nicht unsere Aufgabe und darf nicht unser einziges Ziel sein, einzelne Individuen zu retten, auch wenn auf den ersten Blick das Platzieren eines Tieres in Not die einfache und gute Lösung zu sein scheint. Doch die schiere Anzahl bedürftiger Tiere zwingt uns, unseren Fokus auch auf andere Möglichkeiten der Hilfe zu lenken. Ganz wichtig sind:Die Aufklärungsarbeit bei der lokalen Bevölkerung und die Sterilisationsprogramme. 

Innovative Konzepte zur Aufklärung und Bewusstseinbildung auch bei Erwachsenen werden zur Zeit in der Schweiz diskutiert. Bitte unterstützen Sie uns auch dabei, Sie helfen damit, Vorfälle wie diesen in Zukunft zu verhindern. Die Menschen in Griechenland können sich bei der momentan schlechten Wirtschaftslage schlichtweg keine Sterilisation ihres Haustieres leisten, auch wenn sie es gerne möchten. GASAH wird sich deshalb weiterhin für Sterilisationsprogramme einsetzen, da auch diese dem Problem an die Wurzel gehen.

Dieses kleine Kätzchen wurde in Asomatos auf Kos in einem zugebundenen Sack entsorgt und hätte elendiglich ersticken müssen, hätte es das Schicksal nicht anders gewollt. Wie immer konnte der skrupellose Täter nicht gefunden werden. Zum Glück waren unsere GASAH-Freunde Steve und Elli mit ihrem Hund auf dem Abendspaziergang und nahmen auch noch zufälligerweise - oder war es eben kein reiner Zufall? - einen anderen Weg als üblich, so dass sie das leise Wimmern hörten und unserem Schützling zu Hilfe kommen konnten. Jetzt kommt GASAH für alle Kosten auf, um dem Kätzchen wieder zu guter Gesundheit zu verhelfen.

Auf dem Weg zum Flughafen stiessen wir in Plaka auf diese Kätzchen; es lag im Sterben und seine Augen waren total verkrustet. Wir nahmen es zu uns und pflegten es wochenlang gesund. Hier ist das Resultat. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, können Sie uns in unserer Arbeit unterstützen. Vielen Dank.

Rettung aus dem Abwasserkanal




Heute wurde GASAH vom Kuh-Projekt in Tigaki nach Upper Pyli, Kos, gerufen, um einer kleinen Katze zu helfen, die unglücklicherweise in in einen Abwasserkanal gefallen war und dort festsass.

Hier sieht man die dramatische Rettung durch das GASAH-Team und die wieder glücklich vereinte Mutterkatze mit ihrem Baby. Die Kätzin war den ganzen Tag unruhig miauend auf und ab gegangen und hatte nach ihrem Kätzchen gerufen. Auch die Galleriebesitzerin in Pyli war sehr erleichtert und glücklich. Sie hatte schon alles versucht, das Kätzchen zu befreien und hatte schliesslich den Tierarzt Tierarzt Yiannis Thalassinos angerufen, der sofort GASAH um Hilfe bat.



Ein grosser Teil unserer Arbeit findet ausserhalb des Tierasyls Stepping Stone statt, indem wir spontan wo nötig Hilfe leisten und Anschauungsunterricht in der Praxis erteilen.

Hier bringen Ashley, Andri und Marion eine neue Hütte für diesen Hund in Zia, Kos. Zuvor wurde der Hund untersucht und geschoren um ihm bei der Hitze etwas Erleichterung zu bringen. Für die Einheimischen mit beschränktem Budget sind solche Hilfeleistungen viel Wert. Die Besitzerin zeigte uns ihre Dankbarkeit, sie brachte uns Käsekuchen und nahm unsere Hände in ihre, es war ein wertvoller Moment der Begegnung und gegenseitigem Verständnis zwischen den Kulturen. Ein herzliches Dankschön an alle, die durch ihre Spende die Anschaffung dieser Hütten ermöglichten. Sie sehen, dass sie sehr willkommen sind und den Hunden durch den Schutz vor Nässe, Wind und Hitze das Leben erleichtern. Es ist kein Vergleich zu den lokal üblichen rostigen Fässern, die im Sommer sehr heiss werden.


Gut 50% der GASAH Tierschutzarbeit spielt sich ausserhalb des Tierasyls Stepping Stone ab. Hier sehen wir eine ausgemusterte Hundehütte, die eine Hündin mit ihren 5 Welpen beherbergte. Dieses rostige Fass wird im Sommer drückend heiss. Dank Spenden kann es jetzt durch eine 5-Stern-Hundeunterkunft ersetzt werden, welche von GASAH Tierpfleger Steve gebaut wurde.

Hier sehen wir Jessie Mangott, eine qualifizierte GASAH Helferin, zusammen mit hilfsbereiten Touristen aus Istanbul, die GASAH auf eine Katze in erbärmlichem Zustand aufmerksam machten. GASAH wird für diese Katze eine Operation ermöglichen, das Auge wird entfernt und später finden wir hoffentlich ein neues Heim für sie. Unser Vertrauenstierarzt meint, dass das Tier nach der Operation ein gutes Leben haben kann. Abgesehen von der Verletzung zeigt die Katze keine Krankheitssymptome. Wir werden immer helfen wo wir können. Leider ist es uns aber nicht möglich, allen notleidenden Tieren beizustehen. Deshalb sehen wir die Sterilisation und die Erziehung und Aufklärung der Bevölkerung als ganz wichtige Mittel im Kampf gegen das Tierelend an. Bitte melden Sie sich, wenn Sie uns für die Operation und Betreuung unterstützen möchten: gasah@spin.ch

Als wir Steppy retteten war sie nur noch Haut und Knochen und hatte eine schlimme Genitalinfektion. Wir beschlossen, sie in Stepping Stone zu behalten. Sie verdient sich ihren Aufenthalt durch Mäusefang und  wenn wir von einem Einsatz nach Stepping Stone zurückkehren, erwartet sie uns, zu jeder Tages- und Nachtzeit.